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Die ProTestNote: Einführung von bürgerlichen Schutzrechten gegenüber Monopolisten

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 ProTestNote 
Zusammenfassung Einführung von bürgerlichen Schutzrechten gegenüber Monopolisten
Motivation Zahlreiche Bürger kennen die desolaten Erfahrungen mit Quasi-Monopolisten, die trotz Liberalisierung ein Marktverhalten gegenüber ihren Kunden an den Tag legen, das nur mit Arroganz bezeichnet werden kann. Da werden gemachte Terminzusagen nicht eingehalten, im Call-Center erfasste Kundenanforderungen verschwinden, ohne dass Massnahmen ergriffen werden und die gesamte Betreuung lässt jedes Qualitätsmanagement vermissen.

Der einzelene Kunden ist wehrlos und geht oft genug mit beträchtlichem Schaden (Zeitverlust, Einsatzausfälle, Folgekosten des Kommunikationsausfalls, etc.) dem keine Schadensarsatz gegenüber steht, ins Leere.

Hier müssen klare durchsetzbare Spielregeln (Qualitätsmassstab, Servicegrad, etc.) eingeführt werden und Schadensersatzforderungen aufgrund entsprechender Anspruchstabellen standardisiert und durch freiwillige Entscheidung (vor sonst angedrohten Gesetzen) in einem für jeden Bürger transparenten Verfahren durchsetzbar werden (z.B. wie bei Bahn Schadensersatz wegen Verspätung).

Quasi/Monopolisten dürfen nicht mehr nach Belieben internes Leistungsversagen auf dem Rücken der Kunden austragen. Kundenrechte müssen gegenüber Monopolisten konsequent gestärkt und jede/r Bürger/in darin aufgeklärt werden. Kosten der Aufklärung sind preisneutral durch die Monopolisten zu übernehmen.
ProTestNote an: Bundesregierung; Kartellbehörde
Themenbezug Verbraucherschutz
Regionalbezug --- 
Startdatum 28.07.2006 14:58:13
Pro 125
Contra 15
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Empfangen am Votum Ihr Kommentar
25.09.2007 21:37:41 
Gunnar Schurich(FDP)
contra  Liebe Leser

Nun mußte ich lange überlegen. Nun bin ich jedoch zu der Überzeugung gekommen, dass unsere deutschen und europäischen Rechtsquellen genug Rüstzeug gegen die beschriebenen Verfehlungen von Monopolisten oder Oligopolisten bereit halten. Nur das deutsche Vollkaskomentalitätsschaf rührt sich nicht.

Oh, das kann ja gefährlich sein, wenn man seine Bank, seinen Telefondienstleister, seinen Energieversorger piekst. Nicht einer dieser Menschen, die so denken, kommen auf die Idee, entweder Alternativen zu suchen oder gar selbst Anbieter zu werden.

2007-09-28 11:50:45 von Helmut Krause:
Hallo Herr Schurich,

hier noch zwei Links zur "Abrundung":

www.verfassungswerkstatt.de/ziel

www.querdenkerforum.de/forum

Herzliche Grüße

Helmut Krause

2007-09-27 22:21:02 von Gunnar Schurich(FDP):
Hallo Herr Krause

Danke für den Tipp mit dem Querdenkerforum. Dort schaue ich am Wochenende mal rein.

Mit freundlichen Grüßen
Gunnar Schurich

2007-09-26 10:30:29 von Helmut Krause:
Hallo Herr Schurich,

> Nun bin ich jedoch zu der Überzeugung gekommen, dass unsere deutschen und europäischen Rechtsquellen genug Rüstzeug gegen die beschriebenen Verfehlungen von Monopolisten oder Oligopolisten bereit halten.

Haben Sie mal darüber nachgedacht, dass dieses Rüstzeug auch angewandt werden muss? Wie will eine korrupte Bürokratie einen Monopolisten "zähmen"?

> Nur das deutsche Vollkaskomentalitätsschaf rührt sich nicht.

Noch nicht! Im XING-Querdenkerforum wird schon mal die/eine Revolution vorbereitet: https://www.xing.com/app/forum?op=showarticles;id=5673787;offset=0 ;-)

> Oh, das kann ja gefährlich sein, wenn man seine Bank, seinen Telefondienstleister, seinen Energieversorger piekst.

Schlimm!

> Nicht einer dieser Menschen, die so denken, kommt auf die Idee, entweder Alternativen zu suchen oder gar selbst Anbieter zu werden.

Worauf warten wir?

Freundliche Grüße

Helmut Krause

 
31.03.2007 10:07:01 
Manuela Peters
contra  Nicht mehr Staat sondern mehr eigenvenverantwortliches und selbstbewußtes Handeln sind nötig.Die Effekte staatlicher Regelungen und Regulierungen erleben wir gerade in Form zunehmender Enteignung und Entmündigung, z.B mit der Gesundheitsreform.
Verbraucher können Monopolismus durch ihr Verhalten aktiv verhindern, solange dieser nicht noch staatlich gefördert wird.

2007-04-02 09:14:40 von :
Sehr geehrte Frau Peters,
eigenständige Entscheidungen sollte man den Bürgern immer zubilligen, darauf sollten wir auch bestehen; aber wo wir keine oder nur sehr schwer Handlungsspielräume haben, wie z. B. in der Energiepolitik, ist der Staat verpflichtet einzugreifen, wie ja überall, wo die Bevölkerung auf seinen Schutz angewiesen ist. Die Feuerwehr sagt ja auch nicht, "helft Euch erstmal selbst", wenn der Dachstuhl brennt. MfG Joachim Lund bv

 
26.03.2007 08:36:55 
Ernst Pommer
pro  Unsere Politiker haben keine Ahnung vom Volk, sie nehmen nur unser Geld.

 
17.03.2007 08:59:42 
Michael Bläsen(FDP)
contra  Muss der Markt alleine regeln, nicht der Staat.

2007-09-28 09:01:00 von :
Von einer großen Keule kann gar keine Rede sein; es geht um hilfsweises Eingreifen (oft auch durch Marktteilnahme als Auftraggeber), um Auswüchse von Wettbewerbsverzerrungen abzufangen. Wenn es genügend fairen Wettbewerb gibt, kann der Staat sich um so mehr zurückhalten. Es wäre allerdings hilfreich zu erfahren, wie Sie es bewerkstelligen wollen, daß immer genügend Wettbewerb herrschen kann, damit der Staat nicht eingreifen muß. MfG Joachim Lund bv

2007-09-27 22:34:46 von Gunnar Schurich(FDP):
Hallo Herr Lund

Eben weil "der Staat" sehr schnell gewissen Allmachtsphantasien verfällt, sollte er nicht gleich die große Keule heraus holen, wenn mal etwas schief geht.

Sehr geehrter Herr Bläsen

Der Selbstregulierung eines Marktes funktioniert nur im vollkommenen Markt. Ein Monopolmarkt ist dies nun mal nicht. Nur Markt alleine ist auch nicht die Losung für einen breiten gesellschaftlichen Konsens.

MfG Schurich

2007-03-19 05:53:02 von :
Der Staat hat dafür zu sorgen, daß seine Bürger nicht durch Auswüchse und Ungleichgewichte der Markterscheinungen Schaden nehmen, hat allerdings schon mehrfach bewiesen, daß er selber nicht marktgerecht neutral ist. Der Staat hat nicht das Recht, sich aus seiner Verantwortung zu lösen. Zwar regeln auf normalen, fairen Märkten Angebot und Nachfrage die Dinge selbst, aber wir sehen ja z. B. anhand der Energiemärkte, wie wir in eine Schieflage geraten, wenn Wettbewerbsbeschränkungen, noch dazu staatlich gefördert (Ministererlaubnis), auftreten. Hier bleibt der Staat, die Regierung verantwortlich. MfG J. Lund bv

 
13.02.2007 14:03:26 
Christian Bundt(Wechselwähler)
pro  Zu der Motovation gibts es nichts mehr hinzuzufügen!

 
31.01.2007 06:35:59 
Lothar Schwarz(MUT - Mensch Tier Umwelt)
pro  Das war abzusehen. Einstmal waren viele Betriebe staatlich ( auch in West-D. wie z.B. Post ), dann hat man versprochen, durch die Vielfalt werde alles besser, billiger etc.). Was geworden ist, weiß Jeder: Wiederum Monopolisten in vielen Bereichen. Und nicht nur das ! Wer kennt sich heute noch aus im Dschungel der Tarife etc. ? Heute müßte man mehr Zeit ( = Geld !!! ) aufwenden um immer den günstigsten Tarif herauszufinden. Und ob die "Vielfalt" so viel günstiger ist ? Jedenfalls werden viele Menschen in ihren Berufen deangsaliert, um der ( angeblich ) billigste Anbieter zu sein. Nein kein Fortschritt !

 
16.01.2007 07:27:50 
Bernd Schmieder(Wechselwähler)
pro  Ein Schritt zur Demokratie

 
05.01.2007 18:05:27 
Jan-Martin Lichte
pro  Klingt nach Telekom. Halte ich für verständlich, aber nicht besonders relevant, da speziell dort das Monopol gerade abgeschafft wird.

 
30.09.2006 12:09:36 
Stefan Baier(Demokraten)
pro  Das derzeitige Recht ist offenbar nicht ausreichend, wie die beiden gescheiterten Versuche zur Offenlegung der Kalkulation der Berliner Wasserbetriebe zeigen.

 
27.08.2006 11:33:51 
Dirk Hüther(Nichtwähler)
contra  Marktwirtschaft ist einfach - Konsum einschränken oder wechseln.
Meine Erfahrung mit der Bahn: Blanker Horror. Meine Konsequenz: Ich fahre Auto, bis der Liter Sprit 5 Euro kostet oder bis genügend privatwirtschaftliche Anbieter die Bahn so platt gemacht haben, wie die Konkurrenz die Telekom.

 
24.08.2006 21:50:56 
Melanie von Orlow
pro  Grundsätzlich ja aber schwer zu realisieren - wie sollen diese Regeln aussehen? Welcher Moloch wacht über ihre Einhaltung? Kaum zu lösen.

 
30.07.2006 16:52:08 
pro  In vielen Fällen werden bei Streitigkeiten für den einzelnen Bürger fast unmögliche Beweisführungen gefordert, wenn Schäden entstehen, die der Bürger nicht zu vertreten hat. Hier sollte der Hersteller nachweisen, daß er an dem fraglichen Schaden keine Schuld trägt, weil er die besten technischen Voraussetzungen hat, diese Bedingung zu erfüllen. Ausgangspunkt sind Erscheinungen (Beeinträchtigungen), die durch die Häufigkeit ihres Auftretens den ursächlichen Zusammenhang mit der Einwirkung der Produkte oder Verfahrensweisen des Herstellers nahelegen.

 
28.07.2006 16:46:01 
pro  Gerade in Berlin häufen sich diese Erfahrungen mit öffentlichen Betrieben wie BSR oder BWB. Kundenorientiertes Verhalten am Telefon oder im Callcenter - weit gefehlt. Während Unternehmen im Wettbewerb zunehmend besser ihren Kunden verstehen und sich rasch auf ihn einstellen, sind die Monopolisten offensichtlich nicht in der Lage ihren Mitarbeiter zu erläutern, das der Faktor "Kunde" eine größere Rolle spielt. Das interne Unternehmensbewusstsein erscheint hier in jedem Falle selten richtig eingestellt. Durchaus schädlich für den Monopolisten selbst. Eine Rechnung dauert bei der BWB nach den letzten Erfahrungen ca. 3 Monate. Selbst dann war die Rechnungslegung durch den Kunden nur über dessen aktive Mitwirkung zu erreichen.

 
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Abschaffung der GEZ (Mittlere Relevanz:4.09) 
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Den Beamtenstatus für diverse Berufsgruppen abschaffen. (Mittlere Relevanz:4.25) 
Abschaffung der IHK Zwangsmitgliedschaft für Unternehmungen (Mittlere Relevanz:4.25) 
Neubearbeitung der Gesundheitsreform (Mittlere Relevanz:4.65) 

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