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Die ProTestNote: Verhinderung des Verkaufs der Deutschen Bahn an Privatinvestoren

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 ProTestNote 
Zusammenfassung Verhinderung des Verkaufs der Deutschen Bahn an Privatinvestoren
Motivation Die Deutsche Bahn hat aktuell einen Wert von ca. 130 Mrd. €. Knapp die Hälfte davon soll nun mit oder ohne Schienentrasse für maximal 8 Mrd. € an private „Investoren“ verkauft werden! Nur 8 Mrd.€ zahlen die Privaten. Und können dann – egal, welches Modell der Privatisierung sich durchsetzt - Jahr für Jahr über 10-12 Mrd. € staatliche Bahn-Zuschüsse verfügen.
Verstehen Sie das? Würden Sie ihr Haus verschleudern und dem Käufer obendrein satte Zuschüsse zahlen? Die Deutsche Bahn gehört auch Ihnen. Sie ist (noch) Volkseigentum. Von Generationen geschaffene Werte stehen auf dem Spiel. Und im Deutschen Fernsehen wird nicht einmal gefragt, wozu dieser Verkauf überhaupt nötig ist, wem das was bringt. Wo bleibt da der Aufschrei in unseren Medien?
Vor 12 Jahren wurden die englischen Eisenbahnen privatisiert. Eine nicht endende Kette schwerer Unfälle war die Folge. Landesweit abgestimmte Fahrpläne und Tarife sind seither Fehlanzeige! Ist das unsere Zukunft ? Unser Nachbarland Schweiz zeigt, wie es anders geht. Dort ist die Bahn öffentlich. Und man kommt mit ihr bis in die hintersten Winkel der Bergregion. Die Schweizer nutzen ihre Bahn 6 mal häufiger als wir in Deutschland. Und ausgerechnet dort kostet die Bahn den Steuerzahler am allerwenigsten in ganz Europa. (Quelle: www.bahn-unterm-hammer.de)
ProTestNote an: Bundesregierung
Themenbezug ---
Regionalbezug --- 
Startdatum 27.10.2006 23:47:28
Pro 162
Contra 45
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Mittlere Relevanz 4,43 
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Empfangen am Votum Ihr Kommentar
10.02.2008 13:22:36 
pro  Herr Mehdorn möchte sich über den Verkauf der Bahn profilieren. Herr Mehdorn sollte gegen jemanden ausgetauscht werden, der im Sinne der Bahn und der heutigen Eigentümer handelt.

2008-02-11 10:47:05 von Hans Ulrich Scholz(eLeW):
Ein vorhergehender Besuch bei http://de.wikipedia.org/wiki/Hartmut_Mehdorn hätte ergeben, dass H.Mehdorn es nicht nötig hat zu profilieren. Die Schuld liegt beim Genossen der Bosse, der Mehdorn genau wegen Mehdorns Profil für die Privatisierung holte. Wann werden wir lernen, sachlich miteinander umzugehen?

 
25.10.2007 19:17:58 
Marion Müller(Bündnis 90/Die Grünen)
pro  Bahn, Straßen, Energie, Bildung, teilweise Kultur sollten in staatlicher Hand bleiben

 
19.10.2007 12:43:50 

pro  Es muss doch möglich sein, diesen wahren Raub am Volksvermögen aufzuhalten. Wir haben uns die Bahn geleistet, wir wollen sie auch behalten!


2007-10-20 14:46:07 von :
Darum bemühen sich viele, z. B. bei campact und bei attac. Dort finden Sie auch Anregungen zum Mitprotestieren. MfG Joachim Lund bv

 
25.09.2007 20:04:20 
Gunnar Schurich(FDP)
contra  Liebe Leser

Nach dem bisherigen Abstimmungsergebnis sind genau so viele Anteile an Nutzern der Plattform der Meinung, dass eine Privatisierung in Frage käme, wie Bevölkerungsanteile Unternehmer überwiegend positiv beurteilen. Sehr bedenklich!

Ich finde es sehr interesant, dass es in Deutschland Privatbahnen gibt (und das schon sehr lage), die genau die Gegenden bedienen, die das Gemeinwesen mit der "Staatsbahn" nihct mehr bedienen wollte. Und das lange vor Privatisierungsbemühungen.

Glauben Sie wirklich, dass eine Minute Ferngespräch in der Verantwortlichkeit staatlicher Postillone heute unter einem Cent zu haben wären oder glauben Sie wirklich, dass eine Reise von Hamburg nach München für 29,- Euro zu haben wäre, wo doch das Tarifbuch die Berechnung des Beförderungstarifes als Produkt der Kilometerpauschale mal der Entfernung plus der Sonderzuschläge für die Zugarten als zentrale Dienstvorschrift für die (jetzt kommt es...) Beamten (hihi)vorschreiben würde.

2008-02-11 10:56:28 von Hans Ulrich Scholz(eLeW):
Zitat: "Nach dem bisherigen Abstimmungsergebnis sind genau so viele Anteile an Nutzern der Plattform der Meinung, dass eine Privatisierung in Frage käme, wie Bevölkerungsanteile Unternehmer überwiegend positiv beurteilen. Sehr bedenklich!" Hier liegt ein Mißverständnis vor. Deutschland braucht Unternehmer, hier werden aber Un-Unternehmer geächtet, nämlich Investoren. Anmerkung: Unternehmen Sie mal was in Deutschland. Es ist schwer an Kapital ranzukommen, aber die vorsichtigste Gewinnabschätzung als Vorhersage bei der Gewerbeanmeldung führt zu Voraus-Steuereintreibungen. Dagegen werden 200 Milliarden Bundesbahn für 6 Milliarden (laut Focus) den Investoren hinterhergeworfen.

2007-10-19 12:46:51:
Wenn Sie meine, daß der Staat immer so inneffizient ist, dann sollte doch gleich der ganze Staat auf den Müll!

 
28.10.2007 14:15:44 

pro  Der Staat darf auf keinen Fall von seiner Verantwortung für das Schienennetz herausgelöst werden, damit die Sicherheit durch hinreichende Instandhaltung gewährleistet ist.

 
11.05.2007 21:48:57 

pro  Als Transportkunden sollten wir uns die grauenvollen Erfahrungen der britischen Bahnkunden ersparen. Als Steuerzahler sollten wir unser Geld nicht für vorhersehbare gigantische Akte der Mildtätigkeit zugunsten von Großinvestoren verwenden lassen. Im Hinblick auf den Klimaschutz und die Verteuerung von Energierohstoffen muss der Rückzug der Bahn aus der Fläche verhindert und die Bahnversorgung ausgebaut werden.

 
02.05.2007 14:41:36 
Hans-Ulrich Neumann(Unabhängige Kandidaten, Freie Wähler)
pro  Der Verkauf der Deutschen Bahn ist schlicht verfassungswidrig. Die Bahn hat demnach dem Gemeinwohl zu dienen, eine privatwirtschaftlich betriebene Bahn kann das nicht leisten. Das hat sie schon mit der Abschaffung des Interregio und der Abkopplung vieler Regionen vom Fernverkehr bewiesen, auch der IC-Verkehr, z.B. auf der Marschbahn nach Westerland wurde massiv ausgedünnt.

 
16.05.2008 17:51:03 
Bernd Schmieder(Wechselwähler)
pro  Ich spreche unserem Land die Bezeichnung "Demokratie" ab. Klar wird die Bahn verkauft. Der Geldadel will die Sahnestücke.
Sie bekommen den ICE, aber offiziell nicht die Strecken. Nur habenm die ICEs ihre eigene Strecken, also wieder ne Mogelpackung. Der Gewerkschaftschef der Transnet, Hansen, wurde gekauft, die Mitarbeiter sind deutlich unterversorgt. Als die Siegermächte ein Grundgesetz in Auftrag gegeben haben, haben sie klar gesagt, daß die Infrastruktur Staatsangelegenheit ist. Toll. Post ist weg, Telefon ist weg, Bahn ist weg, Straße (70% Spritsteuer) wird unbezahlbar gemacht - und keiner bildet ne Lichterkette... Ist wirklich keine Gefahr erkannt ?

2008-02-11 11:09:08 von Hans Ulrich Scholz(eLeW):
Transport ist ein Grundbedürfnis und der Erhalt und Ausbau der Infrastruktur ist Gemeinschaftsaufgabe. Der Staat als Organisationsform unserer Gemeinschaft hat daher die Pflicht, dafür zu sorgen. Die Gemeinschaft, wir, sind nicht an der Abschöpfung privater Gewinne bei Grundversorgungen auf unsere Kosten interessiert. (Neuformulierung von Transport ist soziale Staatspflicht.)
Die Bahn muss kostendeckend arbeiten, Gewinne sind erlaubt für Rücklagenbildung oder Ausgleich bei defizitären Staatsausgaben.
(An Stelle von "Sie muss defizitär sein".)

 
21.11.2006 21:58:36 

pro  Kann mich den Argumenten nur anschließen.

 
29.10.2006 14:53:34 
Georg-Thomas Bau
pro  Ein weiterer Ausverkauf von Volkseigentum an die Zecken und Heuschrecken muss mit allen Mitteln verhindert werden. Bereits jetzt hat sich gezeigt, daß derartige Privatisierungen - trotz aller Schwächen in staatlichen Systemen - immer zu Lasten der Bürger und Steuerzahler gehen. Das war bei den Enregieversorgern und Müllentsorgern so und wird bei der Bahn mit Sicherheit nicht anders werden !

 
27.10.2006 23:50:12 
pro  Unglaublich aber wahr. Wieder ein Staatsmonopolist, der das Unmögliche erreichen soll, nämlich die Tilgung der Schulden Deutschlands. Über diesen Weg minimiert der Staat nur seinen Resteinfluss auf Infrastruktur. Die Privatisierungen der letzten Jahre (z.B. Berliner Wasserbetriebe) haben leider auch vielen Liberalen klar gemacht, dass hier keine Lösung erzielt wird.

 
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