Übersicht
ProTestNoten
Politikkarte Blog
 
Sie sind hier: Zurück zur Übersicht > Protestnote Detailansicht

Die ProTestNote: Übernahme der Wohnungen der Wohnungsbaugesellschaften

Die ProTestNote gibt Ihnen Auskunft über das Anliegen. Zum Votieren melden Sie sich bitte an.
Einladen Aktionen planen Stimmen anderer Mitglieder Tagebucheinträge
 ProTestNote 
Zusammenfassung Übernahme der Wohnungen der Wohnungsbaugesellschaften
Motivation Solidarwirtschaft als Gegenökonomie
Der Berliner Senat hat 2004 für 2 Milliarden Euro 65.000 GSW-Wohnungen an den amerikanischen Rentenfonds Cerberus verkauft. Das sind etwa 30.000 Euro pro Wohneinheit.
Wenn diese Wohnungen den Mietern zum Kauf angeboten worden wären, hätte selbst ein Harz IV-Empfänger mit seinen 360 Euro Wohngeld pro Monat (2/3 Schuldendienst, 1/3 Betriebskosten, Renovierung, Instandhaltung) diese Summe bei 5%-iger Verzinsung nach spätestens 15 Jahren getilgt. Nach dieser Zeit hätte der Senat dann die Wohngeldzahlungen um 2/3 reduzieren und damit Steuergelder sparen können. So aber fließt dieses Geld jetzt in amerikanische Rentenkassen und ist für Bürger und „ihre“ Stadt für immer verloren. Hat der Souverän seine Stellvertreter, die Politiker, nicht ausreichend im Griff?
Nach der Entscheidung des Bundesverfas­sungsgerichts über finanzielle Nothilfen für Berlin ist wohl trotz aller Proteste der Verkauf der restlichen 277.000 Wohnungen vorgesehen und zwar zu 5 Milliarden Euro, das sind pro Einheit nur 18.000 Euro.
Damit die betroffenen Mieter ihre Wohnungen selbst kaufen können, wäre es erforderlich, entsprechende Genossenschaften zu gründen. Dies wird u.a. Thema des Kongresses „Solidarische Ökonomie“ vom 24.-26. November 2006 an der Technischen Universität Berlin sein.
ProTestNote an: HartzIV-Empfänger und Mieter
Themenbezug Verbraucherschutz
Regionalbezug Berlin 
Startdatum 31.10.2006 19:19:22
Pro 79
Contra 34
Ihre Stimme kein Votum
Mittlere Relevanz 4,43 
Ihr Kommentar ---
Pressekontakt
erwünscht 
Sie geben zu dieser ProTestNote
keine Interviews. 

Zum Abstimmen registrieren Sie sich hier
Bevor Sie für diese oder andere ProTestNoten ihre Stimme abgeben, bitten wir Sie um ihre kostenfreie Anmeldung.

Dieses Portal lebt von seiner Seriösität. Bitte geben Sie daher Ihre Daten möglichst vollständig ein. Sie dienen ausschließlich unserer Verwaltung oder von Ihnen explizit freizugebenden Zwecken.

Alle Informationen, die Sie auf diesem Portal hinterlassen können auf Ihren Wunsch jeweils anonym oder mit Hinweis auf ihre Person publiziert werden.
Gewünschter Login-Name*
Ihr gewünschtes Passwort*
Bitte wiederholen Sie Ihr Passwort*
Wie dürfen wir Sie ansprechen?
Ihr Vorname*
Ihr Nachname*
Ihre EMail-Adresse*
EMail Wiederholung*
Telefon tagsüber
   
Die folgenden Daten (die Sie optional ausfüllen können) sind hilfreich, um statistisch Aussagen über regionale und parteiliche Tendenzen treffen zu können.
Ihr Wohnort Ihren Wohnort geben Sie bitte in der Politischen Karte nach der Anmeldung ein.
Partei - Falls Sie ihre Partei nicht in der Liste finden, geben Sie bitte den Parteinamen im Textfeld ein .
Bitte lesen und akzeptieren Sie die
Allgemeinen Geschäftbedingungen*
Nutzungsbedingungen

*) bitte unbedingt eintragen
Zur Umsetzung der ProTestNote werden die folgenden Vorschläge gestellt
Vorschläge  
Es wurden keine Einträge gefunden

Das Tagebuch zur ProTestNote

(zur Übersicht)
Was haben Sie erlebt? Was andere erlebt haben! Erzählen Sie als Webredakteur über Wissenswertes zu dieser ProTestNote. Bitte beachten Sie, dass das Tagebuch nur für Erlebnisschilderungen eingerichtet ist, bitte stellen Sie keine Kommentare ein.
 Tagebucheinträge      alle Tagebucheinträge als RSS
vom  Bericht   
31.10.2006 19:52:06  (Zitat aus www.tagesspiegel.de vom 31.10.2006 von Ralf Schönball): So einfach können die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften vor einem Verkauf an Finanzinvestoren bewahrt werden: Wenn die sechs Unternehmen jährlich 250 Millionen Euro an die Landeskassen abführen, „dann ist die Diskussion über deren Privatisierung ein für alle Mal vom Tisch“, sagt Fritz Felgentreu. Er ist Sprecher des „parlamentarischen Aufbruchs“, einer Gruppe von Berliner SPD-Abgeordneten. Und diese verlangen einen festen „Renditeplan“ für das „öffentliche Wohnungsvermögen“.

Einfach ausgedrückt: Die Wohnungsbaugesellschaften sollen kräftig verdienen und dieses Geld an den Landeshaushalt überweisen. Rechnerisch müsste aus jeder der 270 000 landeseigenen Wohnungen 77 Euro mehr Miete im Monat herausgeholt werden. Mit der jährlichen Abgabe von 250 Millionen Euro würden die Firmen dem Land ähnlich viel Geld einbringen wie ein Verkauf der sechs Gesellschaften. Dieser brächte zwar auf einen Schlag Milliarden. Mit diesem Geld würde das Land aber nur Schulden abzahlen und dadurch künftig Zinsen sparen. Dasselbe Ziel sei durch die Millionenabgaben zu erreichen, so Felgentreu.

Beim Finanzsenator fühlt man sich durch den Vorschlag bestätigt: „Thilo Sarrazin fordert schon lange eine Dividende von den Gesellschaften“, sagt Sprecher Matthias Kolbeck. Man werde sich „noch in dieser Legislaturperiode“ auf eine Vorgabe verständigen müssen. Diese müsse sich an einem möglichen Verkaufserlös orientieren. Dieser wird beim Finanzsenator mit 4,2 Milliarden Euro beziffert. Da das Land durchschnittlich vier Prozent Zinsen für seine Schulden bezahle, ergäbe sich ein „Dividendenziel“ von rund 170 Millionen Euro.

Damit kommt die Debatte über den Verkauf landeseigener Wohnung wieder in Schwung. Unfreiwillig, versichert Felgentreu: „Wir wollen keine Wohnungsbaugesellschaften verkaufen.“ Das sei die gemeinsame Position von SPD und PDS. Doch diesen Worten schenkt man in der Wohnungswirtschaft wenig Glauben: „Mit 250 Millionen Euro wird die Hürde so hoch gelegt, dass nichts anderes als ein Verkauf der Gesellschaften in Frage kommt“, sagt der Vorstand des Verbandes Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen, Ludwig Burkardt.

Bei der Ermittlung der Dividendenforderungen müssten die „finanziellen Belastungen“ wegen des unerwartet raschen Abbaus der Förderungen im sozialen Wohnungsbau berücksichtigt werden. Dadurch und durch die Streichung der Anschlussförderung entgingen den Firmen Einnahmen. Dieses Geld sei durch Mieterhöhungen nicht hereinzuholen, weil diese bei vielen Sozialwohnungen schon über den Marktpreisen lägen.

Beim Mieterverein heißt es: „Die Sanierung des Haushaltes durch Mietsteigerungen geht nach hinten los“, so Reiner Wild. Viele Mieter würden sich Zusatzbelastungen durch Wohngeld oder andere Sozialleistungen vom Land zurückholen. Auch seien allenfalls zwei der sechs Firmen in der Lage, Dividenden abzuführen. Eine ist die Howoge. Dort hieß es: „Im Rahmen des Machbaren setzen wir uns positiv mit höheren Dividendenwünschen des Gesellschafters auseinander.“
 

Stimmen zur ProTestNote

(zur Übersicht)
  • Lesen Sie mehr über die Entscheidungen anderer Mitglieder. Sie können übrigens auch ihre Meinung zu der ProTestNote jederzeit wieder ändern
  • Sie können jeder Stimme einen Kommentare anbei fügen.
  • Nehmen Sie Kontakt auf. Sie können zu Kommentaren eine Meinung hinterlassen. www.ProTestNote.de informiert das Mitglied, das die Stimme abgegeben hat via Mail
  • Stimmen und Meinungen können anonym abgegeben oder mit ihrem Namen gekennzeichnet werden
 Das sagen andere Wähler zu dieser Protestnote      alle Kommentare als RSS
Empfangen am Votum Ihr Kommentar
09.04.2007 09:33:47 
Albert Möschwitzer
pro  Jeder Politiker, der staatliche Aufgaben im Bereich Energie, Abwasser,Wasser,Müllabfuhr,Wohnen und Gesundheit privatisiert oder zu privatisieren versucht ist ein Verbrecher, da er das gemeinsame Vermögen des Volkes,
wie hier zu sehen, verschleudert und damit seinem Verfassungsauftrag "Schaden vom Volker abzuwenden" wissentlich nicht nachkommt.

2007-04-09 10:24:03 von Bernd Schmieder(Wechselwähler):
Danke, Ihre Aussage deckt sich mit meiner Meinung !Arme Menschen können nicht mehr transportiert werden,nicht mehr wohnen, nicht mehr fernsehen ohne zu betteln. Wir vergessen (oder sollen vergessen), daß Bahn, Post, Wasser, Kohle und vieles mehr uns gehört. Die Bezeichnung "Verbrecher" ist meiner Ansicht nach nicht zu hoch gegriffen !

 
10.02.2007 01:18:34 
Bernd Schmieder(Wechselwähler)
pro  Na ja (einschlißlich Nichtwähler) ist der reg. Bürgermeister mit 11 % der Stimmen gewählt worden- und so regiert er auch - Rache, Diktatur, Größenwahn, Selbstherrlichkeit gegen den erklärten Willen der Einwohner..
Es wundert mich nicht. Mich wundert nur das Verhalten meiner Mitbürger.

 
10.11.2006 11:04:05 
pro  Was wir brauchen sind Alternativen zur derzeitigen Privatisierung öffentlicher Güter und Versorgungseinrichtung durch und unter aktivem Einbezug der Bürger/innen von Kommunen und Regionen.
Dies gilt neben dem Wohnungsbereich auch sehr dringend für die Bereiche:
1.)Wasser/Abwasser,
2.) Energieerzeugung und
Ernergiebezug,
3.) die Einrichtungen des Gesundheitswesens, der Bildung der Kultur ectr.

 
31.10.2006 19:35:05 
Stephan von Orlow
pro  Wir sollten dringend prüfen, ob die Wohnungen nicht für die Menschen in Berlin erhalten werden können - ohne wesentliche wirtschaftliche Nachteile für die Stadt. Mit der Chance, den Menschen die Wohnung in der sie leben, als Altersvorsorge zu bewahren. Es gilt überlegt zu handeln und zu prüfen, ob wir den Berliner Bestand nicht dem Berliner Bürger erhalten können.

 
Anmeldung
Login
Passwort
automatisch einloggen
Passwort
vergessen?
Mitglied werden
Nutzungsbedingungen
Impressum

Zeichnen Sie mit uns die Politische Karte
Lassen Sie uns wissen, WO WER politische Entscheidungen trifft. Dazu zeichnen wir die Politische Karte.
Erweitern Sie die Karte selbst.

 Top 5 Noten
Abschaffung der GEZ (Mittlere Relevanz:4.09) 
Verbesserung des Vermieterschutzes durch Regelungen gegen Mietnomaden und kriminelle Mietschuldner (Mittlere Relevanz:4.41) 
Den Beamtenstatus für diverse Berufsgruppen abschaffen. (Mittlere Relevanz:4.25) 
Abschaffung der IHK Zwangsmitgliedschaft für Unternehmungen (Mittlere Relevanz:4.25) 
Neubearbeitung der Gesundheitsreform (Mittlere Relevanz:4.65) 

RSS-Feeds
Alle Inhalte stets im Griff mit RSS-Feeds

Auf diesen Internetseiten finden Sie Partner zur Formulierung von ProTestNoten.
www.politikforum.de